Man könnte meinen, diese „mysteriöse“ Uhr hat keinen Sekundenzeiger. Nur ein roter Punkt dreht geschmeidig am Zifferblattrand seine Runden, wie von Geisterhand. Es handelt sich um die Zodiac Astrographic, genauer gesagt um die spätere Referenz 883 976 mit ungewöhnlicher Gehäuseform und goldigem Effekt-Zifferblatt. Das Kaliber 88B1 ist ein Extrem-Schnellschwinger mit 36.000 A/h weshalb der rote Punkt auf der transparenten und ultradünnen Glasscheibe so geschmeidig läuft. Die Uhr wurde offenbar wenig getragen, der Zustand ist rundum sehr gut. So hat das Gehäuse alle Originalschliffe, keinerlei Goldabrieb und das Originalglas nur einen winzigen Kratzer bei 12 Uhr. Das originale Metallband sollte bis mindestens 19cm Gelenkumfang tragbar sein. Die Datumsanzeige kann durch Druck auf die signierte Krone schnellverstellt werden, Sekundenstopp bei gezogener Krone ist auch gegeben. Ein wirklich seltenes Sammlerstück, das man in diesem Zustand wohl kaum ein zweites Mal findet.
Diese Herrenuhr der deutschen Marke Foresta besitzt das gleiche Gehäuse wie die legendäre Stowa Seatime aus den 60er Jahren, sie hat also eine Druckdichte von (ehemals) 200 Metern, was sie zu einer „echten“ Taucheruhr macht. Schwertzeiger und Balkenindizes auf schwarzem Grund verleihen der Uhr eine sehr gute Ablesbarkeit, die Countdown-Lünette ist in beide Richtungen drehbar. Das unpolierte Edelstahlgehäuse verfügt noch über das originale Schliffbild in gutem Zustand. Im Inneren tickt quasi ein Manufakturkaliber, denn Foresta verwendete fast ausschließlich selbst produzierte Förster-Werke, hier ein FB 197 mit Datumsanzeige auf 6 Uhr. Sie ist durch Wechsel zwischen 21 und 24 Uhr schnellverstellbar. An den 19mm breiten Stegen befindet sich ein mehrfarbig gestreiftes Textilband, auf Wunsch kann auch ein klassisches Tropic-Kautschuk montiert werden.
Die Reihe Superia steht bei Kienzle für Uhren mit zugekauften Steinankerwerken und damit deutlich über dem Stiftankersegment, welches die Marke ansonsten bediente. Hier liegt eine Taucheruhr aus den 70er Jahren vor, bei der als erstes die knallig orangefarbenen Zeiger und Indizes auffallen, die der Uhr zudem eine perfekte Ablesbarkeit verleihen. Ihr Zustand ist rundum gut, das verchromte Gehäuse hat nur leichte Gebrauchsspuren und minimalen Kantenabrieb, abgesehen vom erneuerten Kautschukband ist alles original. Die Lünette lässt sich in beide Richtungen drehen, das Datum kann beim Durowe 7525 bereits in Kronenstufe 1 schnellverstellt werden.
Die Marke Heika stammt aus der deutschen Schmuckstadt Pforzheim, ihr Gründer war laut Mikrolisk ein gewisser Karl Heintz, was wohl auch den Firmennamen inspirierte. Vorliegendes Exemplar wurde in den 60er Jahren produziert und befindet sich in herausragendem Erhaltungszustand, das vergoldete Gehäuse zeigt nicht die geringste Spur von Abrieb. Im Inneren tickt ein Pforzheimer PUW 1361, erneuert wurde lediglich das braune Lederband.
Mechanischen Vintage-Damenuhren wird in Sammlerkreisen immer noch zu wenig Aufmerksamkeit entgegen gebracht, dabei sind sie technisch aufgrund der reduzierten Größe deutlich anspruchsvoller als die Herrenvarianten. Ein perfektes Beispiel ist das automatische ETA 2671 in dieser Matina, es verfügt trotz der geringen Abmessungen über eine in Kronenstufe 1 schnellverstellbare Datumsanzeige, einen Sekundenstopp und es tickt bereits mit modernen 28.800 A/h. Die Uhr ist rundum gut erhalten, das Edelstahlgehäuse hat noch alle Originalschliffe. An die 12mm breiten Stege wurde ein schwarzes Lederband montiert.
Mit 36mm Durchmesser (ohne Krone) liegt hier die größere Version der klassischen Glashütte Spezimatic vor. Wie man dem Gehäusezustand entnehmen kann wurde die Uhr gern getragen, besonders die Rückseite hat Abriebspuren. Zifferblatt und Zeiger sind gut erhalten, erneuert wurden Glas, Krone und Lederband. Die Werkpunze datiert die Uhr auf das 1. Quartal 1971, die Datumsanzeige kann beim GUB 75 durch Wechsel zwischen 21 und 24 Uhr schnellverstellt werden.
Diese Herrenuhr stammt aus der ehemaligen DDR, eine Glashütte aus der beliebten Reihe Spezimatic. Es handelt sich um ein Modell mit 34,5mm großem Gehäuse und klassischem Design der 60er Jahre. Das Gehäuse ist sehr gut erhalten und hat so gut wie keinen Goldabrieb, das Zifferblatt sieht ebenfalls noch schön aus, lediglich zwischen Indiz 7 und 8 finden sich leichte Spuren von Patina. Laut Werkpunze kann man der Uhr das 1. Quartal 1969 als Bauzeitpunkt zuordnen. Das Automatikkaliber GUB 75 erzeugt stabile Gangwerte, die Datumsanzeige ist durch Wechsel zwischen 21 und 24 Uhr schnellverstellbar.
Die TS200-Gehäuseserie aus Pforzheim bildete in den 1970er Jahren die Grundlage für einen nicht unerheblichen Teil der Taucheruhren aus deutscher Produktion. Die Edelstahlgehäuse waren ursprünglich 200m druckdicht und wurden von den verschiedensten Herstellern genutzt, bzw. sogar nach Glashütte exportiert. Hier liegt ein seltenes blaues Exemplar der deutschen Marke Tourist vor, dessen Form an ein Bullauge erinnert. Es wird vom Automatikkaliber PUW 1461 angetrieben, die Datumsanzeige ist durch Wechsel zwischen 21 und 24 Uhr schnellverstellbar. Der Zustand ist rundum gut, das Gehäuse besitzt noch alle Originalschliffe. Die mit einer Plexischeibe abgedeckte Lünette ist drehbar, an die 18mm breiten Stege wurde ein schwarzes Rally-Lederband montiert.
Beim Kaliber 67.1 handelt es sich um das erste Automatikwerk der Glashütter Uhrenbetriebe (GUB). Mit etwa 190.000 Exemplaren wurde es deutlich seltener gebaut als sein bekannter Nachfolger, das fast zweimillionenfach hergestellte GUB 74/75 (Spezimatic). Vorliegendes Exemplar hat ein klassisches Design mit Zahlenindizes auf 6 und 12. Die Mitte des Zifferblatts ziert eine leichte Patina, das Werk ist sauber und erzeugt stabile Gangwerte. Am vergoldeten Gehäuse findet sich nur minimaler Kantenabrieb, das Armband wurde erneuert, die Wahl fiel auf ein dunkelbraunes Leder. Das Datum kann durch Wechsel zwischen 20 und 24 Uhr schnellverstellt werden.
Die Marken Felca und Titoni waren Konzernschwestern, weshalb sie sich auch manchen Modellnamen teilten, wie etwa die Linie „Airmaster“. Vorliegende Felca trägt diesen Namen, sie wird von einem signierten ETA 2783 Automatikkaliber angetrieben, das rote Datum ist bereits in Kronenstufe 1 schnellverstellbar. Die Krone hat etwas Abrieb, es handelt sich aber noch um das signierte Original. Es finden sich rundum ein paar Gebrauchsspuren, das Gehäuse hat allerdings kaum Goldabrieb. Erneuert wurden Glas und Lederband, die Wahl fiel auf ein dunkelbraunes Leder (19mm).
Mit nur 35 Gramm (inklusive Armband!) ist diese Buler ein absolutes Leichtgewicht, ein Umstand welchem sie dem Fiberglasgehäuse verdankt. Dieses ist mit 40mm durchaus präsent dimensioniert. Das Design orientiert sich wie der Name Grand Prix verrät am Rennsport und die Ablesbarkeit ist nahezu perfekt. Beim Werk handelt es sich um ein Baumgartner 582 und obwohl ich bei Stiftankeruhren normalerweise keine Gangwerte angebe mache ich hier eine Ausnahme – denn nach Reinigung und Ölung aller Lagerstellen können sich diese durchaus sehen lassen. Der Zustand ist ansonsten rundum sehr gut und die Uhr wurde offenbar nur wenig getragen.
Bei einem Skindiver handelt es sich um eine wassergeschützte Armbanduhr mit Drehlünette, die nicht wirklich für den professionellen Tauchsport geeignet ist sondern zum Baden „auf der Haut“ getragen werden kann. Vorliegende Merit war einst 60 Meter druckdicht, heute sollte man sie wie alle Vintage-Uhren von Wasser fernhalten. Ihr Zifferblatt verfügt mit den 4 Leuchtdreiecken
über ein ikonisches Design, die Leuchtmasse der Zeiger wurde erneuert. Chromgehäuse und Lünette zeigen Gebrauchsspuren, an die 18mm breiten Stege wurde ein schwarzes Natoband montiert.
Vorliegende Bifora stammt noch aus den 50er Jahren und ist mit dem Manufakturkaliber 104-112 ausgestattet, ein recht frühes Automatikwerk mit herrlich prägnantem Geräusch des Aufzugsrotors. Die winzige Datumsanzeige hat konstruktionsbedingt noch keine Schnellverstellung, auch nicht durch Wechsel zwischen 20 bis 24 Uhr, man muss also wirklich kurbeln, was auch rückwärts möglich ist. Es finden sich rundum ein paar Gebrauchsspuren, erneuert wurden Glas und Lederband.
Der heute nicht mehr existierende Uhrenhersteller Enicar wurde 1914 von Ariste Racine (rückwärts Enicar) gegründet und ist in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts für seine ikonischen Taucheruhren der Serie Sherpa bekannt geworden. Den Anfang machte unter anderem dieses Exemplar aus dem Jahr 1956, das den Modellnamen noch in der Mehrzahl Sherpas trägt, was nur bei sehr frühen Uhren der Fall ist. Im selben Jahr stattete Enicar eine Expedition auf den Mount Everest mit derartigen Uhren aus, um Werbung für ihre Robustheit zu machen. Und für die 50er Jahre waren sie das auch, zudem aus technologischer Sicht extrem fortschrittlich. Das Gehäuse mit der Referenz 100/61-10aSN wurde auch beim Modell "Seapearl" sowie der für den US-Markt produzierten "Healthways 100 Fathoms" verwendet, letztere trägt das Extrem der Uhr bereits im Namen. Sie war einst 100 Faden wasserdicht, eine Maßeinheit aus dem Tauchsport die 183 Metern entspricht, für die 50er ein sensationeller Wert, zumal ohne verschraubte Krone. Das Edelstahlgehäuse funktioniert nach dem Kompressorprinzip und ist damit das erste seiner Art im Uhrenbau (Patentnr. 98243). Vorliegendes Exemplar hat in den vergangenen sieben Jahrzehnten definitiv einiges erlebt, es finden sich rundum Gebrauchsspuren, Zifferblatt und Leuchtmasse sind stark patiniert. Man beachte vor allem den ikonischen Sekundenzeiger der unter Wasser zur Funktionskontrolle optimal ablesbar sein sollte. Das hauseigene Handaufzugkaliber AR 1010 lässt sich über die signierte Krone butterweich aufziehen, es hat gemäß Vorbesitzer eine Revision erhalten und die Gangwerte bestätigen dies. An den 18mm breiten Stegen befindet sich ein seltenes originales Tropic-Band mit ebenfalls originaler Enicar-Schließe. Als Kirsche auf der Sahne gehört zum Lieferumfang zusätzlich noch eine originale blaue Enicar-Box.
Die Marke Transmarine wurde 1920 in der Schweiz registriert, vorliegende Uhr stammt etwa aus den 60er Jahren. Es handelt sich um einen schlichten Handaufzugschronographen im Design einer vergoldeten Sonntagsuhr. Das Blatt verfügt am Rand über eine zweifarbige aber dennoch dezente Tachy- und Telemeterskala, der Minutenzähler geht fussballtauglich bis 45. Am Gehäuse finden sich ein paar Gebrauchsspuren, alle Chrono-Funktionen sind einwandfrei gegeben. Mit dem oberen Drücker startet man die Zeitmessung, der untere dient zum Stoppen und Nullen. An die 18mm breiten Stege wurde ein braunes Lederband montiert, Glas und Krone sind ebenfalls neu.
Die Uhrenmarke „Jungfrau“ wurde gemäß Mikrolisk 1953 im italienischen Mailand registriert und tatsächlich werden die wenigen derzeit auf dem Markt befindlichen Uhren dieses Herstellers auch dort angeboten. Vorliegende Taucheruhr stammt aus den 70er Jahren, sie verfügt über eine verschraubte Krone und eine (etwas schwerer) drehbare Lünette, die Druckdichte entsprach einst 200 Metern. Das verchromte Gehäuse macht von vorn eine sehr gute Figur, rückseitig zeigt es etwas Abrieb, ebenso wie die Krone. Im Inneren tickt ein AS 2063 Automatikkaliber, es erzeugt stabile Gangwerte und bietet bereits eine Schnellverstellung des Datums in Kronenstufe 1. An die 19mm breiten Stege wurde ein stilechtes Kautschukband im Rally-Design montiert.
Die "Sturmanskie" ist eines der attraktivsten Modelle aus der Poljot-Chronographenreihe mit Kaliber 3133. Dies liegt nicht zuletzt an der inneren, über die Krone bei 9 Uhr bedienbaren Stundenlünette. Wenn man diese bei Beginn des Stoppvorgangs auf den Stundenzeiger einstellt, hat man gleichzeitig einen Stundenzähler. Vorliegend handelt es sich um die seltene schwarze Version, produziert noch zur Zeit der Sowjetunion. Die Drehlünette hat minimale Spuren bei der 3, das verchromte Gehäuse zeigt etwas Abrieb, im Inneren werkelt das bekannte Kaliber 3133. Alle Funktionen sind einwandfrei gegeben, das Datum ist durch Wechsel zwischen 23 und 24 Uhr schnellverstellbar. Montiert wurde ein schwarzes Lederband in Vintage-Optik.
Highlight der vorliegenden Mido ist zweifelsohne das Automatikkaliber Mido 1117PC1. Aufgrund seiner speziellen Konstruktion ist es extrem flach und ermöglicht eine Gehäusedicke (inkl. Glas) von nur knapp über 9mm. Eingebettet ist das Werk in ein Edelstahlgehäuse mit Vacuum-Containerprinzip, das Milanaiseband ist fließend daran befestigt. Mit dem minimalistischen Sonnenschliff-Zifferblatt ergibt sich eine wahrhaft einzigartig designte Uhr, wobei der Schliff nicht aus der Mitte sondern vom Mido-Logo ausgeht. Krone und Glas sind original, die ungewöhnlich große Datumsanzeige ist durch Wechsel zwischen 21 und 24 Uhr schnellverstellbar. Das Band kann man über die Schließe in der Länge verstellen, es sollte für einen Gelenkumfang von 16 bis 20cm passen.
Unter der Baureihe Bison liefen bei den Glashütter Uhrenbetrieben (GUB) nicht nur Modelle mit eckigem Gehäuse sondern auch kissenförmige und am seltensten runde Versionen. Eine solche liegt hier vor, mit 34mm Breite (ohne Krone) ist es die kleinste Bison-Variante. Der Zustand ist bis auf etwas Goldabrieb und Patina rundum gut, gemäß der Werkpunze kann man die Uhr auf das 2. Quartal 1971 datieren. An die 18mm breiten Stege wurde ein neues mittelbraunes Lederband montiert.
Das Design der 60er Jahre erfreut sich bei Glashütte Original heute wieder großer Beliebtheit, wie die aktuelle Baureihe "Sixties" verdeutlicht. Hier hat man dann quasi das Original und den Ursprung dieses Designs vorliegen. Es handelt sich um ein Modell mit hauseigenem Handaufzugskaliber 69.1 und Datumsanzeige, schnellverstellbar durch Wechsel zwischen 20 und 24 Uhr. Die 12 ist als verschnörkelter Zahlenindiz ausgeführt, alle anderen nur als feine Striche. Das Blatt ist von Patina verschont geblieben, lediglich der Stundenzeiger hat in der Vergangenheit leichte Spuren hinterlassen. Die Zeiger sind nun aber korrekt gesetzt und alle Lagerstellen wurden gereinigt sowie geölt. Beim Gehäuse handelt es sich um die große Version mit 36mm, es zeigt etwas Kantenabrieb. Das Glas wurde erneuert, es hat die originale Linsenform. Die Bandwahl fiel auf ein hochwertiges braunes Leder von Di-Modell.
Das Zifferblatt dieser Herrenuhr aus dem sächsischen Glashütte hat das sogenannte Sixties-Design, also geschwungene Zahlenindizes auf 6, 9, und 12. Auf der 3 befindet sich die beim GUB 75 durch Wechsel zwischen 20 und 24 Uhr schnellverstellbare Datumsanzeige. Das Blatt hat etwas Patina, das Gehäuse zeigt Goldabrieb. Glas und Lederband wurden erneuert, gemäß der Werkpunze stammt die Uhr aus dem 3. Quartal 1969.
Das Automatikkaliber 118 in dieser Doxa basiert auf einem Schweizer ETA-Werk, die Datumsanzeige befindet sich auf der 6 und kann durch Wechsel zwischen 21 und 24 Uhr schnellverstellt werden. Die Uhr fällt auf den ersten Blick natürlich aufgrund ihrer ungewöhnlichen Form auf, das Edelstahlgehäuse ist oval, das Zifferblatt sogar eiförmig. Der Zustand ist rundum gut, das Originalglas wurde poliert, die Krone ist signiert. Erneuert wurde lediglich das schwarze Lederband mit samtartiger Oberfläche, die Stegbreite beträgt 20mm.
In diesem Chronographen aus den 1950er Jahren tickt ein überaus hochwertiges, damals auch von Breitling verwendetes Handaufzugskaliber vom Typ Venus 175. Es handelt sich um einen Chronographen mit Schaltrad, die Drücker lassen sich deutlich knackiger bedienen als bei Exemplaren mit Kulissenschaltung. Der Chrono schaltet und nullt exakt, lediglich der Stoppsekundenzeiger springt beim Starten manchmal ein bis zwei Sekunden nach vorn. Aber mit so einer alten Uhr stoppt man auch nicht mehr den 100-Meter-Lauf bei den Olympischen Spielen sondern eher die Pizza im Ofen. Der Zustand ist rundum gut, besonders das bronzefarbene Blatt und die dünnen Stabzeiger sind schön erhalten, das Gehäuse zeigt minimalen Goldabrieb. An die 18mm breiten Stege wurde ein braunes Lederband montiert.
Mit (ehemals) 20 Atmosphären Druckdichte (200 Meter) darf sich diese Monvis mit dem Spitznamen Seamagnum 400 zu den „echten“ Taucheruhren zählen, zumal sie auch eine verschraubte Krone besitzt. Ihr auffälligstes Designmerkmal ist natürlich die knallgelbe Lünette mit Plexischeibe und Leuchtmarkierungen (!). Sie ist beidseitig drehbar, der Sekundenzeiger schmückt sich ebenfalls in Gelb. Das Turtle-Gehäuse besteht aus Edelstahl, die Vorderseite hat den originalen Kreisschliff, es wurde noch nicht poliert. Im Inneren tickt ein ETA 2452, die Uhr kann dadurch noch in die späten 60er Jahre verortet werden. An den 18mm breiten Stegen befindet sich ein schwarzes Kautschukband im Tropic-Stil. Die Datumsanzeige kann durch Wechsel zwischen 20 und 24 Uhr schnellverstellt werden.